Populismus ist dabei nicht nur eine politische Haltung, sondern vor allem eine sprachliche Praxis, die mit einfachen Freund-Feind-Mustern („wir“ vs. „die“), emotionalen Zuspitzungen und plausibel klingenden Alltagsformeln arbeitet. Der Vortrag zeigt, wie politische Wirklichkeit sprachlich hergestellt wird – durch Frames, Schlagworte, Problem-Deutungen, Sündenbock-Narrative und typische „Kippstellen“ im Diskurs.
Ergänzend wird Hassrede in ihrer Funktionalität verständlich gemacht. An Beispielen aus Social Media und öffentlichen Debatten lernen die Teilnehmenden, die wiederkehrenden Muster zu identifizieren und ihre Wirkung zu verstehen. Ziel ist es, besser einschätzen zu können, was in der Politik kommunikativ passiert – und welche Folgen das für demokratische Debattenkultur und politische Entscheidungen haben kann.
| Kosten | kostenfrei |
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| Flyer | Download - Flyer_Von_Populismus_und_Hassrede_Online_29-01-26 (pdf, 551 KB) |